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| So funktioniert PhotovoltaikKomponentenIn der Regel hat eine Standard-Photovoltaikanlage die folgenden Bestandteile: Die Solarmodule, den Wechselrichter und den Einspeisezähler. Je nach Bedarf kommen noch weitere Komponenten zur Anlagenüberwachung und -kommunikation hinzu. Das SolarmodulSolarzellen für PV-Anlagen werden zunächst in Form von Solarmodulen zusammengefügt, um für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche gut handhabbare Einheiten mit einem geeigneten Spannungsniveau zu erhalten. Der Wirkungsgrad eines Moduls liegt immer ein wenig unter dem der einzelnen Solarzelle, da die aktive Zellenfläche etwas kleiner ist, als die Gesamtfläche des Moduls. Marktübliche Solarmodule haben je nach Qualität einen Wirkungsgrad von etwa 12 – 15 %. Das heißt, 12 – 15 % der Strahlungsenergie der Sonne werden in elektrische Energie umgewandelt. Als Faustregel gilt: Je geringer der Wirkungsgrad der Solarzellen bzw. des Moduls, desto größer ist die benötigte Modulfläche auf dem Dach, um eine bestimmte Energiemenge zu erzeugen. Der Wechselrichter: Das Herz Ihrer AnlageDer völlig lautlos und emissionsfrei erzeugte Gleichstrom wird von einem Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom (230 Volt, 50Hz) umgewandelt und über einen Einspeisezähler in das öffentliche Netz eingespeist. Dabei wird der jeweilige Wechselrichter entsprechend der Leistungsfähigkeit und der Anzahl der Solarmodule ausgewählt. Bei der Umwandlung des Stromes ist wiederum der Wirkungsgrad entscheidend: Moderne Wechselrichter verfügen heute über Wirkungsgrade von bis zu 98 %, so dass der Gleichstrom nahezu vollständig in Wechselstrom umgeandelt wird. Da der Wechselrichter die Photovoltaikanlage direkt mit dem Stromnetz verbindet, spielt er eine Schlüsselrolle hinsichtlich Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Er hat die Solarstromanlage so zu betreiben, dass ständig der maximal mögliche Energieertrag erzielt wird. Alle Wechselrichter übernehmen deshalb mindestens die Funktionen "Umwandeln", "Einspeisen", "Optimieren" und "Überwachen". Der EinspeisezählerEin extra Einspeisezähler summiert die durch Ihre Solarstromanlage erzeugte Energie. Spätestens seit der Einführung der gesetzlich festgelegten Mindestvergütung (EEG in Deutschland) müssen netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einem solchen Einspeisezähler ausgestattet werden. Er wird neben dem bereits vorhandenen Verbrauchszähler installiert, misst den von der Photovoltaikanlage produzierten und ins öffentliche Netz eingespeisten Strom und zeigt diese Energie in Kilowattstunden (kWh) an.
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