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| Sonnenland Deutschland
Lassen Sie sich nicht von subjektiven Eindrücken täuschen – trotz verregneter Sommer und dunkler Wintermonate ist die Sonne in Deutschland eine verlässliche und überaus ergiebige Energiequelle. Die eingestrahlte Energie beträgt in unseren Breiten je nach Standort jährlich 850 bis 1.200 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2). So gesehen verfügen Sie als Grundstücksbesitzer über ungeheure Energiemengen: Denn diese durchschnittlich 1.000 kWh/m2 entsprechen der Energie von 100 l Heizöl – in Form von kostenloser Sonnenenergie. Ein enormes Potenzial für die Nutzung der Solar-Technik. Genug Sonne für rentable ErträgeDie Solartechnik macht sich die täglich eintreffende Sonnenenergie, die sogenannte "Globalstrahlung", zu Nutze. Sowohl Wärme als auch Strom können aus der Strahlung gewonnen werden. Entscheidend ist dabei die Energiemenge, die trotz Absorption, Reflexion und Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre den Erdboden erreicht. Auch Jahreszeiten, Höhenlage und Einfallswinkel der Strahlung beeinflussen die nutzbare Energiemenge. In Deutschland ist der Anteil der diffusen, also indirekten Strahlung aufgrund von Bewölkung relativ hoch. Aber auch diffuses Licht kann bei einer vom Fachhandwerker gut ausgelegten Photovoltaikanlage effektiv zur Stromerzeugung genutzt werden. Module - je kühler desto besserOft wird auch übersehen, dass PV-Anlagen bei rund 25°C optimal laufen. Der Anteil direkter Sonnenstrahlen z.B. am Äquator ist zwar höher, als in unseren Breiten. Allerdings mindern die hohen Außentemperaturen den Ertrag der Anlage: Denn je heißer die Solar-Module werden, desto weniger Strom erzeugen sie. Bei den gängigen Siliziumzellen beträgt der Leistungsabfall rund 0,4 % pro °C. Die kühleren Temperaturen in Deutschland kompensieren also die schwächere Einstrahlung merkbar. | ![]() Solarenergie ist architektonisch interessant, | |||
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