So wie der Spritverbrauch ein Entscheidungskriterium für den Autokauf darstellt, so sollten Sie als Solarstromanlagen-Betreiber Ihren Solarwechselrichter nach dem niedrigsten Energieverbrauch bzw. dem besten Wirkungsgrad auswählen. Denn der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent des wertvollen Solarstroms als Energieertrag in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und wie viel Prozent an Verlustleistung hauptsächlich in Form von Wärme entstehen. Ein moderner Wechselrichter "verbraucht" derzeit zwischen 4 und 8 % der aus dem Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom gewandelten Energiemenge, was einem Wirkungsgrad von 92 bis 96 % entspricht.
Eine Reduzierung dieses ohnehin schon niedrigen Energieverbrauchs ist eine große entwicklungstechnische Herausforderung, und kann nur durch eine neue Konstruktionsidee erreicht werden. Eine solche Idee hatte das Entwicklungsteam von SMA: Durch eine vollkommen neue Schaltung der Wechselrichterbrücke, der H5-Topologie, konnte die Abgabe des Stroms in das Netz so optimiert werden, dass erheblich weniger Verluste auftreten und erstmals ein Wirkungsgrad von über 98 % erreicht wird.