Da Siliziummodule keine giftigen Stoffe enthalten, entstehen keine gefährlichen Abfälle. Solche Photovoltaikanlagen können bei entsprechender Herstellungstechnik aus heutiger Sicht vollständig wiederverwertet werden. Kristalline Siliziumzellen benötigen ca. zwei bis sechs Jahre, um so viel Energie zu erzeugen wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde; bei amorphen Siliziumzellen sind es lediglich ein bis drei Jahre. Nur bei Dünnschichtsolarzellen werden in geringen Anteilen Cadmium oder Arsen eingesetzt. Die bislang einzige Versuchsanlage zum Recycling von kristallinen Siliziumsolarzellen steht in Freiberg. Dort werden bei Temperaturen um 600°C die im Modul enthaltenen Kunststoffe verbrannt und zurück bleiben Glas, Metall, Füllstoffe und die Solarzelle. Diese kann unter leichten Materialverlusten wieder zu einer neuwertigen Solarzelle verarbeitet werden.