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Photovoltaische Systeme unterscheidet man in Inselanlagen und netzgekoppelte Systeme. Inselanlagensind nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Stattdessen wird der Solarstrom in Batterien zwischengespeichert. Bei Bedarf wird er aus diesem Speicher wieder als Gleichstrom entnommen und entweder speziellen Gleichstromverbrauchern zur Verfügung gestellt (sogenannte Solar Home-Systems) oder mit dem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und in eine Wechselstrominstallation eingespeist (AC-Kopplung). Dann können wieder gewöhnliche Wechselstromgeräte (Kühlschrank, Fernseher, Pumpe etc.) versorgt werden. In Deutschland finden Inselanlagen vor allem in Wochenendhäusern, Gärten und Parks Anwendung. Auch im Urlaub dienen Inselsysteme zur Energieversorgung von Ferienhäusern in netzfernen Gebieten. In Entwicklungs- und Schwellenländern sind sie oftmals die einzige Möglichkeit, abgelegene Dörfer mit Strom zu versorgen. Der Bedarf ist immens: Weltweit leben heute noch rund zwei Milliarden Menschen ohne Strom, fern ab von öffentlichen Stromnetzen. Netzgekoppelte Anlagensind in Deutschland häufiger anzutreffen. Sie sind mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und speisen den gewonnenen Strom dort ein. Die elektrische Energie wird also weder gespeichert, noch selbst verbraucht, sondern zu lukrativen Vergütungssätzen an den örtlichen Stromversorger verkauft. Dieser nutzt "Ihren" Strom zur Deckung des allgemeinen Bedarfs - und Sie werden weiterhin durch das öffentliche Netz mit Strom versorgt. |
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